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Das neue Klettergerüst - Herbst 2017

 

Klettergerüst

Methodencurriculum der Grundschule Großhabersdorf

In der Lehrerkonferenz am 13.06.2016 wurde ein Methodenfahrplan für die Grundschule Großhaberdorf vereinbart. Ziel ist, dass die Schüler am Ende der jeweiligen Jahrgangsstufe die unten aufgeführten Methoden anwenden können und so am Ende der vierten Jahrgangsstufe über ein sicheres Repertoire von 7 Methoden verfügen. Zusätzliche Methoden kann jede Lehrkraft nach ihrer Entscheidung in den Unterricht aufnehmen.

 

1.-2. Jahrgangsstufe

- Kugellager

- Ich - Du - Wir

- Post-it Brainstorming = Pinnwand

3. Jahrgangsstufe

- Placement

- Lernspaziergang/Forscherexpedition

4. Jahrgangsstufe

- Gruppenpuzzle

- Reziprokes Lesen

 

Kugellager 

Die Klasse wird halbiert, die zwei Gruppen bilden einen Innen- und Außenkreis, sodass sie sich gegenüberstehen bzw. –sitzen. Jedes Pärchen erhält einen Arbeitsauftrag, den es gemeinsam löst, dann drehen sich die Kreise entgegengesetzt, sodass neue Paare entstehen. 

Ich - Du – Wir

Jeder Schüler bearbeitet eine gestellte Aufgabe zunächst für sich allein, bespricht sich dann mit dem Partner und reflektiert anschließend in der Gruppe darüber.

Brainstorming (Pinnwand)

Den Schülern wird eine Aufgabe gestellt, die sie in der Gruppe erarbeiten müssen.  Zuerst schreibt jeder nach dem Think-Pair-Share Prinzip alleine seine spontanen Gedanken/Ideen auf ein Zettelchen (post-it). Es gibt hier kein Falsch oder Richtig. Anschließend werden die Gedanken ausgetauscht und dabei gleiche, unpassende aussortiert oder Fehlendes ergänzt. Dann werden die Zettelchen auf ein Plakat o.ä. übertragen. Ein weiterer Austausch in der größeren Gruppe ist möglich.

Placemat:

Vier Schüler erhalten ein Arbeitsblatt mit vier Feldern und einer Schnittmenge. Jedes Kind sammelt in seinem Feld Gedanken zum Unterrichtsinhalt. Danach findet ein Austausch mit den anderen Schülern der Gruppe statt. Am Ende einigt man sich auf die wichtigsten Gesichtspunkte und trägt sie in die Schnittmenge ein.

Lernspaziergang:

Jeder Schüler erhält einen Laufzettel mit Fragen und muss diese anhand von Informationstexten, die im Raum verteilt aufgehängt werden, lösen. Danach werden die Ergebnisse im Klassenverband zusammengetragen und verglichen.

Gruppenpuzzle 

Phase 1:

Es werden Stammgruppen gebildet. Jeder in der Gruppe bearbeitet zunächst alleine eine Teilaufgabe für die er Experte wird. Es ist auch möglich, dass zwei in einer Gruppe das gleiche Thema haben.

 

Phase 2:

Es kommen alle Kinder mit dem gleichen Themenbereich zusammen. Sie besprechen ihre Ergebnisse und arbeiten an ihrem Thema gemeinsam weiter. Sie werden dabei zum Fachmann für ihren Bereich und bereiten sich darauf vor, ihr Wissen später an die anderen weitergeben zu können.

 

Phase 3:

Rückkehr in die Stammgruppe. Jeder Experte trägt nun seine Informationen und sein  Wissen den anderen vor und präsentiert die Ergebnisse. Mit einem Fragebogen oder einem kleinen Quiz o.ä. kann festgestellt werden, ob alles verstanden wurde.  

Zur Reflexion der Methode können die Schüler überlegen, was war gut, was war nicht so gut und was könnte zur Verbesserung beitragen, z.B. Wie hätte man den Inhalt besser erklären können, etc. 

 

Reziprokes Lesen

Methode der Texterschließung 

Material: Text – in Abschnitte aufgeteilt,

Schüler in Vierergruppen

        Selbständige Auswertung der Ergebnisse durch die Schüler/innen

 

 

 

Das Kind im Mittelpunkt

Flexibilität und Individualität in der Eingangsstufe

 

Unsere Grundschule Großhabersdorf erhält mit dem Beginn des Schuljahres 2014/15 das Schulprofil „Flexible Grundschule“.

 

Ziel ist es, „den Grundschülerinnen und Grundschülern Wege zu eröffnen, die ihren unterschiedlichen Begabungen und Interessen sowie ihrer individuellen Lernentwicklung noch besser gerecht werden. So sieht die Flexible Grundschule ein passgenaues und individualisierendes Lernangebot für die „Eingangsstufe“, d.h. der bisherigen Jahrgangsstufe 1 und 2, vor und ermöglicht eine flexible, für das einzelne Kind optimale Bildungsbiographie.“ (Stiftung Bildungspakt Bayern)

 

Da unsere Großhabersdorfer ABC-Schützen gemeinsam mit den Zweitklässlern in jahrgangsgemischten Eingangsklassen unterrichtet werden, wird den Prinzipien einer „Flexiblen Grundschule“ bei uns bereits Rechnung getragen:

Mit offenen Unterrichtsformen sollen die Kinder je nach ihrem individuellen Leistungsstand gefördert werden. Durch die Jahrgangsmischung ergibt sich Teamarbeit, Wochenplanarbeit und Werkstattunterricht. Neben dem Lernstoff entwickeln die Schüler auch soziales Verhalten, wie Hilfsbereitschaft und Verantwortungsbewusstsein und Selbstständigkeit weiter.

Am Ende der zweiten Jahrgangsstufe haben in der Regel alle Schüler und Schülerinnen die Lernziele erreicht.

Und hier kommt ein großer Vorteil der „Flexiblen Grundschule“ zum Tragen. Es gibt kein „Sitzenbleiben“ mehr. Die Schüler können ein, zwei oder drei Jahre in der jahrgangsgemischten Klasse verweilen, bis sie die Voraussetzungen für die dritte Jahrgangsstufe erfüllen. Dies wird nicht mehr (wie bisher) im Schülerakt als Wiederholen vermerkt.

Große Bedeutung kommt auch der Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Erziehungsberechtigten zu. In intensiven Gesprächen werden der jeweilige Lernstand des Kindes und weitere Fördermöglichkeiten aufgezeigt. Die Zwischenzeugnisse können durch dokumentierte Elterngespräche ersetzt werden.

Da der rege Austausch zwischen Elternhaus und Schule in unserer Grundschule von allen Seiten geschätzt und auch praktiziert wird, freuen wir uns auf eine weiterhin fruchtbare Zusammenarbeit mit den Eltern in unserer Erziehungs- und Unterrichtsarbeit.

Ulrike Zauner-Bubeck